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Der Dachreiter auf der St. Georgenkirche,
 im Hintergrund der um 1800 abgebrochene
Schaugiebel des Rathauses
- Zeichnung von 1728.

Dachreiter: Die St.Georgenkirche hat früher einen Dachreiter. Er befindet sich seinerzeit über der
Vierung, das heißt dort wo die beiden Anbauten mit dem Langhaus verbunden sind. Auf einer farbigen Zeichnung von 1728 ist dieses Türmchen mit seinem Zwiebeldach gut zu sehen. Ein Bild, das ein Jahrhundert später angefertigt wird, zeigt den Dachreiter nicht mehr.     St. Georgenkirche 

Dahncke: Walter Dahncke, Lehrer und Heimat-forscher, (1890-1972) war eine auf vielen Gebieten der Geschichte der Stadt Parchims und ihrer Umgebung wirksame Persönlichkeit. Besonders war er dabei auch auf dem floristischen Gebiet, namentlich der Pilzflora, tätig. In vielen Schriften und einer großen Anzahl von Artikeln in den Parchimer Zeitungen hat Dahncke die Ergebnisse seiner Forschungen, Erkun-
  dungen und Erfahrungen veröffentlicht. Eine Eiche im Sonnenberg trägt seinen Namen. Seit 1994 gibt es im Neubaugebiet Brunnenfeld II auch einen Walter-Dahncke-Weg.
  Dammer Weg und Damm: Der bebaute Abschnitt des Straßenzuges - westlich der Bahn-schranken -, der vom Neuen Tor zum früheren Kämmereidorf Damm führt, erscheint im Adreßbuch von 1921 mit dieser Benennung . Die ersten Wohnhäuser werden hier aber schon im ersten Jahrzehnt des Jahr-hunderts errichtet. Dieser Weg verläuft an der Sandrennbahn, dem Gefangenen-friedhof und dem Flugplatz vorbei durch die Dammer Tannen. Damm erscheint schon 1229, als Damme geschrieben, in einer Urkunde, in der auf eine hier errichtete Kapelle hingewiesen wird.
Das Dorf kommt wohl noch im 14. Jahrhundert in den Besitz der Stadt.   Kämmereidörfer
  Dampfsägemühle: Auf dem Platz vor dem früheren Kreuztor wird um 1865 eine Dampfsägemühle errichtet. Dieses ist damals eine sehr moderne Produktionseinrichtung. Die Baulichkeiten der Säge-mühle müssen Anfang der 30er Jahre dem Gebäude des Landratsamtes weichen.
Errichtung des Gebäudes des Landratsamtes
 



Die Dampfsägemühle um 1900

  Dantz- oder Tanzfeld: Alter Flurname für das heute bebaute Gebiet östlich der Putlitzer Straße zwischen dem Moltkeplatz und dem Kasernengelände. Während der vergangenen Jahrhunderte wird in Kriegszeiten hier das Parchimer Aufgebot und auch teilweise das Landesaufgebot gemustert. So läßt der Herzog 1621, zu Beginn des Dreißigjährigen Krieges, auf dem Dantzfeld die Parchimer Bürgerschaft in voller Rüstung durch seine Kriegskommissare mustern. Schon vorher ist hier auch das gesamte Landesaufgebot gemustert worden. Da diese Musterung damals zur Zufriedenheit ausge-fallen ist, verlangt die Mannschaft als Belohnung, Parchim plündern zu dürfen. Sie tut diese dann auch ohne Erlaubnis, und verübt dabei in der Stadt einen großen Schaden. Auch das 1813 aufgestellte Parchimer Landsturmbataillon führt auf dem Tanzfeld seine Übungen durch. Dargelützer Weg und Dargelütz: Benennung des Weges, der von der Schweriner Chaussee (B 321) etwa 500 Meter vor den Bahnschranken nach rechts abzweigt. Als Straßenname ercheint der Dargelützer Weg im Adreßbuch von 1937; aber das erste Wohnhaus wird hier schon Mitte der 20er Jahre errichtet. Der Weg führt durch ein Waldgebiet und einem Kasernengelände vorbei (heute von Behörden benutzt) zu dem ehemaligen ritterschaftlichen Gut Dargelütz, das dann um die Mitte des vorigen Jahrhunderts von der großherzoglichen Kammer erworben wird. Nach 1945 wird Dargelütz ein Ortsteil von Parchim.
Dargelützer Weg und Dargelütz: Benennung des Weges, der von der Schweriner Chaussee
(B 321) etwa 500 Meter vor den Bahnschranken nach rechts abzweigt. Als Straßenname ercheint der Dargelützer Weg im Adreßbuch von 1937; aber das erste Wohnhaus wird hier schon Mitte der 20er Jahre errichtet. Der Weg führt durch ein Waldgebiet und einem Kasernengelände vorbei (heute von Behörden benutzt) zu dem ehemaligen ritterschaftlichen Gut Dargelütz, das dann um die Mitte des vorigen Jahrhunderts von der großherzoglichen Kammer erworben wird. Nach 1945 wird Dargelütz ein Ortsteil von Parchim.
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